Webinar: Mitarbeiterentwicklung im Facility Management
Warum Mitarbeiterentwicklung im Facility Management neu gedacht werden muss
Viele Mitarbeitende, viele Standorte, wenig Zeit: Mitarbeiterentwicklung im Facility Management ist oft eine Herausforderung. Schulungen finden dezentral statt, Wissen bleibt lokal verankert und neue Mitarbeitende müssen schnell einsatzbereit sein. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Service kontinuierlich.
Im SPOT ON Webinar «Mitarbeiterentwicklung im Facility Management» mit Ricarda Will, Head of Learning & Development bei der Vebego AG, und Franz Ruchti, Geschäftsführer von easylearn Schweiz, wurde genau diese Ausgangslage beleuchtet – und gezeigt, wie die Vebego AG mit rund 6’000 Mitarbeitenden Lernen, Wissenstransfer und Entwicklung systematisch angeht.
Im Fokus stand dabei nicht ein theoretisches Modell, sondern ein konkretes Praxisbeispiel: Wie gelingt Mitarbeiterentwicklung im operativen Alltag? Welche Rolle spielen digitale Lernplattformen? Und was braucht es, damit Lernen tatsächlich genutzt wird?
Passend zum Thema hier ein Whitepaper von easylearn zum Download.
Key Takeaways aus dem Webinar
1. Mitarbeiterentwicklung ist ein zentraler Erfolgsfaktor
Im Facility Management hängt die Servicequalität direkt von den Kompetenzen der Mitarbeitenden ab. Mitarbeiterentwicklung ist deshalb keine Zusatzaufgabe, sondern ein strategischer Hebel für Qualität, Sicherheit und Stabilität im Betrieb.
Unternehmen, die Lernen systematisch angehen, schaffen klare Standards und sind langfristig besser aufgestellt – insbesondere im Fachkräftemangel.
2. Dezentrale Organisationen brauchen zentrale Lernstrukturen
Viele FM-Organisationen sind stark dezentral organisiert. Wissen entsteht lokal – geht aber oft verloren oder bleibt isoliert.
Das Webinar zeigt: Zentrale Lern- und Wissensstrukturen schaffen Transparenz und Einheitlichkeit, ohne die Praxisnähe zu verlieren. So werden Standards gesichert und Wissen für alle zugänglich.
3. Digitale Lernplattformen machen Lernen alltagstauglich
Ein zentrales Element im Praxisbeispiel Vebego ist der Einsatz einer digitalen Lernplattform (easylearn). Sie ermöglicht:
strukturiertes Onboarding neuer Mitarbeitender
standardisierte Pflicht- und Sicherheitsschulungen
orts- und zeitunabhängiges Lernen
transparente Lernfortschritte
Gerade im operativen Umfeld ist das entscheidend: Lernen muss flexibel sein und sich in den Arbeitsalltag integrieren lassen.
4. Onboarding ist nur der Startpunkt
Mitarbeiterentwicklung endet nicht nach den ersten Arbeitstagen. Im Webinar wurde gezeigt, wie Lernen entlang des gesamten Employee Lifecycles gedacht wird – von der Einführung über regelmässige Auffrischungen bis hin zu Weiterbildungen und Entwicklungspfaden.
So entsteht kontinuierliche Entwicklung statt punktueller Schulungen.
5. Methodenkarten machen Entwicklung greifbar
Ein zentrales Praxisbeispiel im Webinar sind Methodenkarten als Entwicklungsinstrument. Sie unterstützen Führungskräfte und Teams dabei, Lernen und Reflexion strukturiert anzugehen.
Methodenkarten helfen:
Entwicklungsbedarfe sichtbar zu machen
Gespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden zu strukturieren
Erfahrungen zu reflektieren
konkrete nächste Schritte abzuleiten
Gerade im operativen Alltag bieten sie einen niederschwelligen Zugang zu Entwicklung – ohne zusätzlichen administrativen Aufwand.
6. Wissen aus der Praxis wirkt am stärksten
Lerninhalte sind besonders wirksam, wenn sie aus der Praxis kommen. Mitarbeitende und Führungskräfte werden aktiv in den Wissensaufbau eingebunden, wodurch Inhalte relevant, verständlich und alltagstauglich bleiben.
7. Führungskräfte sind Schlüsselpersonen für Lernen
Ohne Führungskräfte keine Lernkultur. Das Webinar zeigt klar: Führungskräfte prägen, ob Lernen im Alltag stattfindet oder nicht.
Sie schaffen Raum für Entwicklung, motivieren ihre Teams und verankern Lernen als selbstverständlichen Teil der Arbeit.
8. Mitarbeiterentwicklung stärkt Motivation und Bindung
Gezielte Entwicklung wirkt sich nicht nur auf Kompetenzen aus, sondern auch auf Motivation, Identifikation und Mitarbeiterbindung. Klare Entwicklungsmöglichkeiten erhöhen die Attraktivität des Arbeitgebers – ein wichtiger Faktor im umkämpften Arbeitsmarkt.